
KARL H. SODEK
Science-Fiction-Autor

Der Autor
Karl H. Sodek lebt und schreibt in Kärnten. Er ist promovierter Physiker, dessen Hauptinteressen das winzig Kleine und das fast unendlich Große sind: die Welt der Elementarteilchen und die Entwicklung des Universums.
Als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Wien war er an mehreren Publikationen im Bereich der Supersymmetrie beteiligt. Inzwischen liegt sein Lebensmittelpunkt in Kärnten, wo er an einer Schule unterrichtet und versucht, mit manchmal mehr und öfter auch weniger Erfolg, den Kindern und Jugendlichen etwas über die Natur und ihre Gesetze beizubringen.

Einsichten
Was hält unsere Welt zusammen? Woher kommen wir? Wie wird alles enden?
Diese und ähnliche Fragen motivierten mich, Theoretische Physik zu studieren. Bis zum Ende des Studiums erhielt ich keine aufschlussreichen Antworten, was mich dazu veranlasste, mich weiter mit Physik zu beschäftigen. Im anschließenden Doktorratsstudium widmete ich mich den Elementarteilchen, da die Welt der winzig kleinen Teilchen den Aufbau unseres Universums bestimmt. Da ich nach meiner Dissertation über Supersymmetrie noch immer das Gefühl hatte, nicht mehr als am Anfang zu wissen, blieb ich noch einige Jahre als Postdoc an der Universität Wien und vertiefte meine Forschungen.
Während ich über die Welt und ihren innersten Zusammenhalt nachdachte, holte mich das Leben ein, was zur Folge hatte, dass ich meinen Lebensmittelpunkt nach Kärnten verlagerte und mich einer neuen beruflichen Herausforderung stellte. An einer Schule fand ich mich in einer ungewohnten Rolle wieder. Dieses Mal war ich derjenige, der unzählige Fragen beantworten musste. Die unverfälschte Neugier und die Begeisterung, die mir dort an manchen Tagen begegnen, sind immer wieder ein Ansporn, mich selbst zu hinterfragen und offen für das Unbekannte zu bleiben.
Gibt es außerhalb der Erde intelligentes Leben? Wie sehen andere Welten aus? Werden wir jemals Kontakt aufnehmen?
Die Suche nach den Antworten auf diese Fragen regte meine Fantasie schon immer an und erzeugte den Wunsch, ein Buch zu schreiben. Ich dachte dabei an ein Buch, das ich selbst gern lesen würde. Es war mir klar, dass die Physik dabei eine wichtige Rolle spielen müsste, da sie den Rahmen des Möglichen vorgibt.
Lange Zeit blieb es nur beim Wunsch. Ich redete oft darüber, doch es fehlte mir der nötige Wille. Ich begann und hörte gleich wieder auf. Es gelang mir nicht, die richtigen Worte zu finden. Mit ständig neuen Ausreden begründete ich, warum es noch nicht geklappt hatte.
Auf einmal erreichte aber ich einen Punkt, wo ich genug geredet hatte …


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